ein Eismeer zu Füssen...

ganz schön was los!
die Gallerie, der Nabel zur Aussenwelt.
klein aber fein!

Die Oberaarjochhütte darf sich ohne Zweifel rühmen, eine der Hütten mit bester Aussicht zu sein. Vielleicht sogar jene mit der Allerbesten! Aber nicht nur hier liegen ihre Stärken, sondern sie zählt auch zu jenen Gebirgsunterkünften, die ihren traditionellen Charme bis zum heutigen Tag bewahrt haben.
Die Lage im Oberaarjoch ist sehr exponiert und spektakulär, das bringt mit sich, dass es hier ganz schön stürmisch zu und her gehen kann. Wie an den Fels geklebt, hängt sie über dem Abgrund. Über loses Moränengestein und eine kurze Leiter erreicht man ein schmales Felsband. Über dieses und letztlich durch eine Gallerie kommt man zur Hütte.
Das schmucke Hüttchen mit 40 Plätzen wurde mehrmals schon renoviert und modernisiert. Trotzdem versprüht es noch heute den Scharm, wie ihn schon unsere Vorfahren schätzten, als sie sich müde und hungrig in der Gaststube niederliessen.
Das Amt als Hüttenwart ist hier oben hart und entbehrungsvoll. Oft über mehrere Tage begegnet man keiner Seele und ist dann erst Mal Hochbetrieb, kann man sich in der kleinen Küche kaum mehr drehen.